Case Study: FirstLoveCoffee – Qualitätskaffee aus dem Pferdeanhänger
17.03.2021

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Case Study: FirstLoveCoffee – Qualitätskaffee aus dem Pferdeanhänger

Fader Industriekaffee aus dem Styroporbecher – das war gestern. Ein Coffeetruck in Hamburg zeigt, wie sich Qualität, Nachhaltigkeit und Geschmack auch an wechselnden Standorten verbinden lassen. Liebhaber guten Kaffees kommen hier nicht nur auf ihre Kosten, sondern können auch bargeldlos zahlen – ermöglicht wird dies mit Zettle, einem Kassensystem von PayPal mit integriertem PayPal QR-Code.  

Mobile Kaffeebars gibt es viele. Aber auch solche, bei denen Kunden qualitativ hochwertigen, nachhaltigen Kaffee bekommen? „Auf Veranstaltungen habe ich gesehen, dass die Nachfrage nach wirklich gutem Kaffee da ist“, sagt Philip Vocke, Gründer von FirstLoveCoffee, einem mobilen Kaffee-Catering-Unternehmen aus Hamburg, und erklärt seine Geschäftsidee so: „Die meisten Anbieter verfolgen nicht die Qualität, die mir wichtig ist – oder sie sind produkt- und sortimentstechnisch limitiert. Auch sind die Wartezeiten oftmals viel zu lang. Dazu wollte ich mit einem auffälligen Konzept einen Gegenpol schaffen und wirklich hochwertigen Kaffee ohne viel Schnick-Schnack unter die Menschen bringen.“ Seit Mitte 2018 verkaufen Vocke und seine Mitstreiter aus vier bunt lackierten Pferdeanhängern heraus erstklassige Kaffeespezialitäten in Bio-Qualität und frische Herz-Waffeln am Stiel. Unterwegs sind sie auf Messen, Hochzeiten und Festivals von Hamburg bis Hannover und Bremen bis Berlin. Auf sechs feste Mitarbeiter und zusätzliche Minijobber ist das Unternehmen mittlerweile angewachsen.

Kaffee als Herzensangelegenheit

FirstLoveCoffee
FirstLoveCoffee verkauft Kaffee aus umgebauten Pferdeanhängern.

Bevor sich Vocke mit mobilem Kaffee-Catering selbständig gemacht hat, war er über zehn Jahre in der Kaffeebranche tätig: „Ich habe quasi als ‚Schreibtischtäter‘ das Marketing für große Kaffeeunternehmen verantwortet.“ An dem finalen Konzept hätten er und seine Mitstreiter ausgiebig gefeilt. Auffällig sollte es sein, um Kunden anzuziehen. „Die Pferdeanhänger mit dem türkisen Lack sind ein besonderer ‚Eyecatcher‘“, sagt Vocke. Herausfordernd war es allerdings die passende Kaffeeröstung herzustellen: „Wir haben gemeinsam mit unserer Rösterei lange getüftelt, bis die Kaffeeröstung unsere Qualitätsansprüche erfüllt hat. Aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen darf der Kaffee nicht zu empfindlich sein – das würde sich auch auf den Geschmack auswirken.“ Und die Resonanz seiner Kunden gebe ihm Recht: „Wir bekommen fast täglich exorbitant gutes Feedback – viele schreiben, dass sie den ‚Best Coffee Ever‘ getrunken haben“, sagt Vocke. Ein Vorteil der Pferdeanhänger sei laut Vocke neben der Optik auch der großzügige Platz, der es ermögliche, Prozesse zu optimieren: „Geschwindigkeit ist im mobilen Kaffeegeschäft enorm wichtig. Kein Kunde möchte lange auf seinen Kaffee warten. Unser Ausstoß ist rund 20 bis 30 Prozent höher als beim Wettbewerb – und das bei einem geringeren Personaleinsatz.“

Mehr Umsatz durch bargeldlose Zahlungen

Dazu trägt auch bei, dass Vocke auf bargeldlose Zahlungen setzt. Im Zuge der Corona-Pandemie implementierte er im September 2020 den QR-Code von PayPal, mit dem Kunden kontaktlos bezahlen können. Diesen hatte PayPal im Mai 2020 eingeführt, damit insbesondere kleine und mittlere Unternehmen kontaktlose Zahlungen schnell und unkompliziert anbieten können. Um das Angebot an bargeldlosen Zahlungsmethoden auszuweiten, stieg Vocke dann im Januar 2021 auf PayPals Kassensystem Zettle um, welches zusätzlich zum QR-Code auch Karten- und weitere kontaktlose Zahlarten ermöglicht. Ein relevanter Schritt, da laut Auswertungen von Bitkom die Nachfrage nach kontaktlosen Zahlungen aufgrund des Coronavirus und hygienischer Bedenken gestiegen ist. Auch beim Zahlungsverhalten seiner eigenen Kunden registriert Vocke seit Beginn der Pandemie und der Einführung des neuen Kassensystems Zettle eine deutliche Verschiebung.

 

„Die Anzahl der bargeldlosen Zahlungen, die wir entgegennehmen, hat sich verdreifacht. Ich überlege sogar in Zukunft nur noch

Bargeld-Alternativen anzunehmen, da dies die Kassenabrechnung deutlich vereinfacht“, so Vocke.

 

Außerdem hätten Vocke und seine Mitstreiter den PayPal QR-Code pragmatisch auf die Plexiglasscheibe vor der Verkaufsfläche geklebt. So können die Kunden diesen einfach und schnell mit der Kamera ihres Smartphones abscannen und den zu zahlenden Beitrag eintippen. „Wir versuchen, unsere Kunden zum bargeldlosen Zahlen zu animieren. Anders als bei der Barzahlung muss dann nicht mehr abgezählt werden, und es kann dann nicht mehr falsch kassiert werden“, argumentiert Vocke. „Außerdem geht die bargeldlose Abwicklung mit Zettle viel schneller. Das ermöglicht es uns zu Stoßzeiten mehr Kunden zu bedienen und erhöht unseren Umsatz.“

Stationärer Laden im Blick

Für die Zukunft hat Vocke bereits viele Ideen. „Wir wollen unseren Kaffee in den Handel bringen und das Design weiter optimieren. Auch ein stationärer Laden wäre der nächste logische Schritt“, sagt Vocke. Und auch die Flotte der Kaffeegefährte will Vocke ausbauen – unter anderem einen Oldtimer als Kaffeemobil. „Das wird spannend – so eine Konstruktion gibt es bislang noch nicht.“

https://www.firstlovecoffee.com/

 

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