Neue Studie zum deutschen Urlaubsreisemarkt
09.03.2022
Entwicklungen im Buchungsverhalten erfordern ein Umdenken

PayPal

PayPal und die Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner haben die Veränderungen im Buchungs- und Zahlungsverhalten auf dem deutschen Reisemarkt untersucht.

 

  • Kurzfristigeres Buchungsverhalten verlangt Anpassungen der Geschäftsmodelle
  • Sichere Reiseformen mit hoher Flexibilität bevorzugt
  • Zahlungsabwicklung: Relevanz von Online-Bezahldiensten nimmt zu

Dreilinden, 09. März 2022 – Die Corona-Pandemie hat das Reiseverhalten der Urlauber*innen nachhaltig verändert. Die vergangenen Jahre haben die Tourismusbranche mit deren Vielzahl an Geschäftsmodellen und der einhergehenden Komplexität vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Daher haben PayPal und die auf Reisen und Mobilität spezialisierte Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner die Veränderungen im Buchungs- und Zahlungsverhalten auf dem deutschen Reisemarkt untersucht. Die neue Studie „TRAVEL COMPASS 2022” zeigt auf, welche Chancen sich für die Tourismusbranche ergeben.

Die Kernergebnisse: Kurzfristige Buchungen haben in der Pandemie signifikant zugenommen und sichere Reiseformen mit hoher Flexibilität werden bevorzugt.  Kund*innen sind bereit dafür höhere Preise zu bezahlen. Sie schätzen werthaltige und damit höherpreisige Reiseangebote, Möglichkeiten der Reise- und Krankheitsabsicherung sowie flexible Tarife. Positiv für Reiseveranstalter*innen ist hierbei die Preisentwicklung.

Die Studie „TRAVEL COMPASS 2022” basiert auf der Auswertung der Datenbank Travel Intelligence, Interviews mit 16 Branchenexpert*innen sowie einer repräsentativen Endkund*innenbefragung von 2.000 Personen im Zeitraum von Oktober bis November 2021. „Die Studie ist eine äußerst gelungene Symbiose aus der Analyse harter Buchungsdaten, Qualifizierung durch Expert*innenaussagen sowie Projektion des künftigen Buchungsverhaltens mittels repräsentativer Endkund*innenbefragung“, so Dr. Markus Heller, Managing Partner Dr. Fried & Partner.

Buchungszeitpunkt: Kurzfristige Buchungen nehmen signifikant zu
Die Buchungszahlen steigen wieder, das Geschäft bleibt aber von Kurzfristigkeit geprägt. Die Studie zeigt, dass Interessierte ihre Reisen 2022 aufgrund der Unsicherheit im Zuge der Corona-Pandemie weiterhin eher auf kurze Sicht buchen werden. Während die Deutschen vor der Pandemie eher früh buchten, haben sie nun deutlich weniger Planungssicherheit. Dies ist eine Umstellung für die Reiseveranstalter*innen und verlangt ein hohes Maß an Flexibilität. Durch eine stärkere Fokussierung auf die geänderten Kund*innenbedürfnisse haben Reiseanbieter*innen die Chance, an der Erholung der Branche zu partizipieren. „Flexible Tarife und Stornierungsmöglichkeiten werden auch nach der Pandemie relevant für Reisende bleiben”, sagt Uta Martens, Director Sales Global Accounts & Travel Seller DACH, Managing Director Amadeus Germany.

Sichere Reiseformen mit hoher Flexibilität bevorzugt
Das gewachsene Bedürfnis nach Sicherheit und Flexibilität sowie die Tendenz, kurzfristiger und mehr online zu buchen, haben das Potenzial, die Reisebranche nachhaltig zu beeinflussen. Diese Entwicklung kann Anpassungen im Geschäftsmodell der Veranstalter*innen hinsichtlich Preiskalkulation, Zahlungsflüssen und Prozessagilität erfordern. Kund*innen sind bereit, mehr zu bezahlen, wenn sie ihre gebuchte Reise dafür gegebenenfalls kurzfristig noch umbuchen oder absagen können. Flexible Tarife haben sich durchgesetzt und sind für viele Reisende nicht mehr wegzudenken. 

Zahlungsmittel: PayPal holt im Online-Vertrieb auf
Die Endkund*innenbefragung zeigt, dass sich PayPal als Bezahlart auch im Reisemarkt etabliert hat: Wenn Urlaubsreisen online gebucht werden, wird PayPal überdurchschnittlich häufig als Zahlungsmittel eingesetzt. Laut Einschätzung der Branchenexpert*innen ist aufgrund der Pandemie der Druck gewachsen, aktiv sichere Zahlmethoden wie PayPal anzubieten.

Zahlungsabwicklung: Relevanz von Onlinebezahldiensten nimmt zu
Sicher (69%), einfach (68%) und vertrauenswürdig (66%) – laut Studie fallen diese Kriterien für Endkund*innen maßgeblich ins Gewicht für die Wahl der Bezahlart. Die Customer Experience beeinflusst die Kaufentscheidung: Je geringer die Hürden, desto höher ist die Buchungs- und Zahlungsbereitschaft. Ist der Zahlprozess bequem und müssen keine Bezahldaten eingegeben werden, führt dies zu einer geringen Abbruchquote. Die Stärken von PayPal decken sich mit den Anforderungen der Kund*innen: Neben einem schnellen und einfachen Bezahlprozess ist eine zusätzliche Risikoabsicherung durch den Käuferschutz gegeben.

Das veränderte Buchungsverhalten erfordert neue Geschäftsprozesse
Mit der aktuellen Marktentwicklung nimmt die Relevanz von Onlinebezahldiensten zu. Diese bieten der Touristikbranche Vorteile und Chancen: beispielsweise auf höhere Conversions, das Erschließen neuer Zielgruppen, die Reduktion von Aufwänden und Kosten für die Buchhaltung sowie auf ein geringes Risiko von Zahlungsausfällen. Fazit: Online-Bezahldienste lohnen sich für eine Vielzahl touristischer Geschäftsmodelle. „Das perfekte Kund*innenerlebnis spielt eine immer größere Rolle für die Kund*innen. Wir möchten der Touristikbranche als kompetenter Partner und Spezialist zur Seite stehen und dabei unterstützen, die Customer Experience entlang des Buchungsprozesses zu optimieren“, so Jörg Kablitz, Managing Director PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz.

Das vollständige Whitepaper „TRAVEL COMPASS 2022 - Studie zu den Veränderungen im Nachfrage-, Buchungs- und Zahlungsverhalten im deutschen Urlaubsreisemarkt“ steht Ihnen unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:  https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/travel-industry  

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