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Bußgelder in Hessen online bezahlen mit PayPal
Im Rahmen der CeBIT stellt PayPal gemeinsam mit dem IT-Dienstleister ekom21 und dem Land Hessen ein neues Projekt im öffentlichen Sektor vor. Seit kurzem können Bürger des Landes Hessen Buß- und Verwarnungsgelder online im Portal der Zentralen Bußgeldstelle über PayPal bezahlen. Ermöglicht wird dies durch die owi21 Online-Anhörung, einem Produkt der ekom21, in welches PayPal integriert ist. Damit zählt Hessen in Deutschland zu den Vorreitern, die eine Online-Anhörung mit Bezahlkomponente anbieten.
 
Jedes Jahr werden in Hessen rund 3,5 Millionen Verwarnungsgeldangebote und Bußgeldbescheide in Papierform versendet. Neben der Banküberweisung wird Bürgern mit der neuen Online-Anhörung die Möglichkeit geboten, Verkehrsordnungswidrigkeiten rund um die Uhr einfach und schnell online zu bezahlen. Erste Auswertungen zeigen erfreuliche Ergebnisse für PayPal. Bei knapp 80 Prozent der online bezahlten Buß- und Verwarnungsgelder nutzten Bürger die Möglichkeit des Bezahlens mit PayPal, darunter auch eine beachtliche Zahl von ausländischen PayPal-Kunden. Sie erhalten durch das international einsetzbare Bezahlmittel einen modernen Weg, übersandte Verwarnungsgeldangebote und Bußgeldbescheide zu bezahlen.
 
Die von der ekom21 entwickelte Verfahrenssoftware owi21 sorgt für eine effiziente und papierlose Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten Bußgeldbescheide weiterhin in der gewohnten Papierform per Post. Auf dem Bescheid werden verschiedene Bezahlmöglichkeiten angeboten: per Überweisung oder durch Einscannen eines QR-Codes, der den Bürger zur Online-Anhörung mit Zahlungsmöglichkeit leitet. Im Portal selbst kann der Bürger dann aus verschiedenen Bezahlwegen auswählen: Giropay, Kreditkarte und PayPal.
„Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit dem Land Hessen und der ekom21 erfolgreich umgesetzt haben“, sagt Boris Wolter, Projektleiter E-Government bei PayPal. „Mit dem Bezahlen von Bußgeldern im Internet bietet Hessen seinen Bürgern einen komfortablen, schnellen und sicheren Service, der gleichzeitig dazu beiträgt, Verwaltungskosten und -aufwände zu reduzieren.“
 
Detlef Erdmann, Leiter Informationstechnik der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Hessen: „Das Thema elektronische Bezahlverfahren gewinnt in der öffentlichen Verwaltung zunehmend an Bedeutung. Bürgerfreundliche Dienstleistungen anbieten zu können ist für uns ein großes Anliegen, dabei stehen Datenschutz und Sicherheit natürlich an oberster Stelle. Wir sind daher stolz darauf, dass wir als erstes Bundesland die elektronische Bezahlung von Verwarnungsgeldern mit starken Partnern wie PayPal und ekom21 erfolgreich umgesetzt haben.“
 
ekom21-Geschäftsführer Ulrich Künkel merkt an, das mit diesem Projekt ein wichtiger Schritt in Richtung effiziente Verwaltungshandlungen getan wurde. „Die Integration von Online-Bezahlfunktionen, wie PayPal, ist für ein bürgerfreundliches und medienbruchfreies E-Government unabdingbar. Wir sorgen mit solchen Funktionalitäten für zusätzliche Erleichterungen – sowohl für Verwaltungen als auch für Bürger“, so Künkel.
 
PayPal Projekte im öffentlichen Sektor
In den vergangenen Jahren hat PayPal die Verfügbarkeit seines Angebots im öffentlichen Sektor deutlich ausgebaut. Über 60 Kommunen bundesweit bieten ihren Bürgern bereits die Möglichkeit des elektronischen Bezahlens mit PayPal für Verwaltungsdienstleistungen wie beispielsweise Verwarnungs- und Bußgelder, Personenstandsurkunden, Melderegisterauskünfte oder Bewohnerparkausweise. So können beispielsweise Einwohner der Städte Düren und Gütersloh in den Bürgerportalen kommunale Leistungen wie den Anwohnerparkausweis, Meldebescheinigungen oder Personenstandsurkunden mit PayPal bezahlen. In Kaiserslautern haben Bürger die Möglichkeit, Verwarngelder per QR-Code-Scan mobil zu bezahlen, das Hessische Justizministerium bietet das Begleichen von Gerichtskosten oder Geldstrafen über PayPal an und in Niedersachen kann PayPal als Zahlungsmethode für das Anmelden von Hunden im Hunderegister genutzt werden. Damit Länder und Kommunen ihren Bürgern künftig einfache, sichere und schnelle Bezahlwege für digitale Behördenangebote bieten können, kooperiert PayPal im öffentlichen Sektor mit Partnern wie ekom21, GovConnect, INFOMA, KIVBF, KommWis und regioIT.
 
PayPal auf der CeBIT 2016
Über aktuelle Projekte und Partnerschaften von PayPal im Bereich E-Government können sich Besucher am Stand des Hessischen Ministeriums des Innern (Halle 7, Stand D40) informieren.

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