Case Study: Alte Pfade neu entdecken

Case Study: Auf neuen Wegen durch die Corona-Pandemie mit dem Berliner Tourguide Zahi

Die Corona-Pandemie hat die Möglichkeit zu reisen und neue Orte zu entdecken stark eingeschränkt. Doch wieso nicht mal in der eigenen Stadt etwas Neues entdecken? Zahi Badra, Tourguide in Berlin, zeigt, wie er mit kreativen Ideen und kontaktlosen Zahlungen durch die Krise kommt.

Wo bekomme ich authentische arabische Küche in Berlin aufgetischt und wo gibt es den besten Hummus in der Stadt? Das sind Fragen die Zahi Badra bereits zuhauf gehört hat. Badra arbeitet in Berlin als selbstständiger Tourguide und bringt normalerweise Touristen die deutsche Hauptstadt und ihre Geschichte näher. Immer wieder erlebte er in der Vergangenheit, dass neben Touristen auch Freunde aus Berlin nach authentischen Erlebnissen suchten, die die multikulturelle Historie und Zusammensetzung der Stadt widerspiegeln. Das große Interesse an dieser Thematik brachte Badra vor circa anderthalb Jahren auf die Idee, zusätzlich zu seinen historischen Stadttouren gemeinsam mit seiner Bekannten Avital Yomdin eine vegane Essenstour anzubieten: den Hummus Walk. „Der Hummus Walk hat sich insbesondere während der Corona-Pandemie als eine gute Idee entpuppt, da die ausländischen Touristen weitestgehend ausbleiben“, sagt Badra. „Die kulinarische Tour begeistert jedoch auch Einheimische, was in der jetzigen Zeit sehr hilfreich ist. Derzeit ist der Hummus Walk die beliebteste meiner Touren.“

Kontaktlos Städte erkunden

Zu Beginn der Pandemie konnte Badra rund viereinhalb Monate lang keine Touren anbieten und auch danach lief das Angebot nur schleppend wieder an, da die internationalen Touristen weiter ausblieben und der Kontakt zu anderen Menschen gemieden wurde. „Um meiner Passion, den Menschen Berlin näherzubringen, wieder Aufschwung zu verleihen, versuchte ich meine Touren möglichst kontaktlos zu gestalten“, so Badra. „Neben Hygienemaßnahmen wie der Vermeidung des Händeschüttelns, suchte ich nach einer Möglichkeit, dass meine Gäste mir kontaktlos Trinkgeld übermitteln können. Das ist schließlich ein wichtiger Aspekt für uns Tourguides.“ Badras Lösung für dieses Problem war einfach: Er wurde auf den PayPal QR-Code aufmerksam – eine kostenlose Möglichkeit, einfach und schnell kontaktlos zu bezahlen. „Ich fand die Lösung sehr effizient, da meine Gäste nur den QR-Code scannen müssen und das Trinkgeld dann kontaktlos via PayPal senden können“, erläutert Badra. Ein weiterer Vorteil sei, dass er nicht mehr mit viel Bargeld durch die Stadt laufen müsse. „Ich fühle mich sicherer, wenn ich das Trinkgeld nicht an einem mit Menschen gefüllten Platz in bar übergeben bekomme, sondern es digital auf mein PayPal-Geschäftskonto erhalte“, so Badra.

Neue Blickwinkel einnehmen

Doch nicht nur der Hummus Walk und die Möglichkeit via PayPal QR-Code kontaktlos zu zahlen helfen Badra durch die Corona-Pandemie. Während er früher hauptsächlich Touren auf Englisch angeboten hat, wagt der gebürtige Israeli – der laut eigenen Aussagen im Jahr 2010 als Berliner wiedergeboren wurde – nun den Schritt, seine Touren auch auf Deutsch zu halten. „Immer mehr Einwohner und Gäste aus dem Umkreis wollen die Stadt neu entdecken. Deswegen biete ich meine Führungen jetzt auch auf Deutsch an“, sagt Badra. „Es ist großartig, den Blick der Einheimischen auf vertraute Plätze oder Ecken in Berlin zu verändern. Eines der größten Komplimente ist es für mich immer, wenn gebürtige Berliner nach einer Tour zu mir sagen, dass sie etwas in Berlin aufgrund meiner Hintergrundgeschichten nun mit ganz anderen Augen betrachten.“

Zukunftsvisionen und passgenaue Lösungen

Für die Zukunft hat Badra noch weitere Pläne. Derzeit nimmt er beispielsweise einen Audioguide für Berlin auf, den Besucher sich zukünftig bei Rundgängen über eine App anhören können. „Solche Innovationen sind gut, um gerade in dieser Zeit Menschen die kontaktlose Erkundung der Stadt zu ermöglichen“, so Badra. „Private Touren wird es jedoch immer geben. Sie haben den großen Vorteil, dass ich als Guide ganz individuell auf die Interessen meiner Gäste eingehen und ihnen je nach Interessenslage Tipps für ihren weiteren Aufenthalt geben kann.“ Außerdem hat Badra vor kurzem mit seiner Kollegin Yomdin, die neue Marke „History Bites Berlin“ ins Leben gerufen. Unter diesem Label wollen die beiden schon bald weitere kulturelle Essenstouren in anderen Teilen Berlins anbieten.

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