Bezahlen vor Ort – Einfache PoS-Lösungen für kontaktloses Zahlen
29.09.2021

QR-Code, Zettler

Lunch & Learn präsentiert von PayPal und Händlerbund

Die Corona-Pandemie hat nicht nur den Alltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt, sondern auch das Einkaufsverhalten nachhaltig verändert. Neben zunehmenden Online-Einkäufen haben sich auch die Kundenansprüche im stationären Handel gewandelt – das hat Auswirkungen auf das Zahlverhalten. Für Händler heißt das: Sie müssen mitziehen. Sven Kappel von PayPal, Händlerbund-Experte Melvin Dreyer und Ellen Teschendorf von Küchenliebe haben am Donnerstag, den 23. September in der Lunch & Learn-Session von PayPal und dem Händlerbund über die Auswirkungen veränderter Kundenwünsche auf den stationären Handel gesprochen und typische Fragen und Bedenken von Händlern diskutiert. Die vier wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick: 

1. Deutschland verabschiedet sich vom geliebten Bargeld 

Nur Bares ist Wahres – für die Deutschen war das jahrelang die Prämisse. Noch 2016 wurden laut Zahlen der Europäischen Zentralbank 80 Prozent aller Vorortzahlungen in bar beglichen.1 Doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Bereits in den vergangenen Jahren zahlten die Deutschen vermehrt mit Karte, 2020 wurden einer Erhebung des EHI Retail Instituts zufolge nur noch knapp 41 Prozent des Umsatzes im stationären Einzelhandel in bar bezahlt.2 Corona hat diese Entwicklung noch einmal verstärkt, weiß Sven Kappel von PayPal: „Durch die Pandemie haben die Menschen vermehrt auf kontaktlose Zahlmethoden am Point-of-Sale gesetzt, sprich kein Bargeld und wenn möglich auch die PIN-Eingabe beim Kartenlesegerät vermeiden.“ 

2. Mix an Zahlungsarten treibt den Umsatz und erhöht Kundenzufriedenheit 

Fast die Hälfte der Verbraucher (49 Prozent) würde einen Online-Kauf abbrechen, wenn ihre bevorzugte Bezahlart nicht angeboten wird3 - der zweithäufigste Grund nach zu hohen Versandkosten. „Dieses Phänomen beobachten wir zunehmend auch an der Ladenkasse“, sagt Sven Kappel. „Das bringt Herausforderungen für Ladenbesitzer mit sich, denn als Händler sollte man sich dieser veränderten Kundenbedürfnisse bewusst sein und den Kunden eine Auswahl an Zahlungsoptionen geben. Nur Bargeld als Zahlmethode anzubieten kann nicht nur zu frustrierten Kunden, sondern auch zu Kaufabbrüchen oder geringerem Umsatz führen.“

3. Wie komplex muss die Lösung sein?

Vor allem kleine Läden wie Kioske oder der Bäcker um die Ecke haben lange Zeit ausschließlich Bares akzeptiert, weil eine Implementierung weiterer Zahlarten im Verhältnis zur Unternehmensgröße zu aufwändig schien. Doch mittlerweile gibt es einfache Alternativen zum Bargeld wie etwa den PayPal-QR-Code. Sven Kappel: „Der Vorteil von QR-Code-Zahlungen ist, dass sie komplett kontaktlos verlaufen. Es ist keine Unterschrift oder PIN-Eingabe nötig. Der Kunde scannt den Code einfach mit seinem Smartphone und bestätigt den Kauf in der PayPal-App.“ Mittelgroße Händler etwa aus der Gastronomie oder Einzelhändler haben die Möglichkeit, das integrierte Kassensystem Zettle zu nutzen und den QR-Code dort als Bezahlart neben einer Vielzahl an Zahloptionen einzubinden. 

4. Ladengeschäft mit Onlinestore vernetzen

Weil stationäre Händler im Zuge der Lockdowns ihre Geschäfte komplett schließen mussten, haben viele ihr Geschäftsmodell um einen Onlineshop erweitert. So auch Ellen Teschendorf vom Berliner Store Küchenliebe: „Wir waren zwar schon vor Corona online präsent, haben das im ersten Lockdown aber stark ausgebaut, um schnell digital präsent zu sein. Nicht nur im Onlineshop, sondern auch auf sozialen Kanälen wie Facebook, Instagram und WhatsApp.“ Eine erfolgreiche Optimierung sowie Verzahnung von Online und Offline ist dabei das A und O. Das gilt auch für das Kassensystem. Zettle, das Kassensystem von PayPal, bietet Händlern, die sowohl online als auch stationär verkaufen, eine unkomplizierte Lösung: Zettle lässt sich nicht nur am PoS integrieren, sondern berücksichtigt auch die per PayPal getätigten Käufe im Webshop. Alle Einnahmen werden direkt im PayPal-Geschäftskonto gutgeschrieben. Händler können so ihre Online- und Ladenbestände gebündelt an einem Ort prüfen und verwalten sowie die Umsätze aus beiden Einnahmequellen vergleichen.

 

Am 07.10. findet die vorerst letzte kostenlose Lunch & Learn-Session, diesmal zum Thema „Flexible Finanzierungslösungen – So skalieren Sie Ihr Unternehmen profitabel“, statt. Wer Lust hat aufspannende Insights und rege Diskussionen, kann sich hier für die Sessions anmelden. Weitere Informationen wie Händler von den Services von PayPal profitieren können, gibt es hier.

 

 

[1] The use of cash by households in the euro area (europa.eu), Deutsche haben weniger Bargeld im Portemonnaie - Wirtschaft - SZ.de (sueddeutsche.de)
[2] Karten als Krisengewinner - EHI Retail Institute - EHI Retail Institute
[3] KPMG DACH Online-Shopping Studie (assets.kpmg)
 

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