Case Study: Kula – 3D-Druck trifft Beton
12.11.2020

 

Blumentöpfe und Tischleuchten aus ungewöhnlichen Materialien 

Handgemachte Dekorations-Unikate, Bilder aufstrebender Künstler und Produkte nachhaltiger Unternehmen – das bietet das Unternehmen Kula seinen Kunden zum Kauf an. Sowohl in seinem Atelier in Berlin als auch über seinen Webshop können Kunden gerne auch mit PayPal bezahlen.

„Unsere Vision ist es, in Berlin handgemachte und künstlerische Produkte anzubieten“, so erläutert Jane Katharina di Renzo, wieso sie und ihr Mitgründer Okan Gökgöz das gemeinsame Unternehmen Kula gegründet haben. Die Idee für das Konzept hinter Kula hatten die beiden auf einem Roadtrip von Berlin nach Istanbul. Auf diesem entdeckten sie die Schönheit der Handwerkskunst und wollten diese nach Berlin und in die Wohnungen ihrer Kunden bringen. „Dabei wollten wir aber die Produktionswege möglichst kurz halten und direkt dort vor Ort produzieren, wo wir auch verkaufen“, sagt di Renzo. Aus diesem Grund fingen di Renzo und Gökgöz dann an, in ihrem Atelier in Berlin ausgefallene Blumentöpfe und Tischleuchten aus ungewöhnlichen Materialien zu produzieren.

Kreative Dekoration aus Beton

Eine der Grundzutaten für ihre kreativen Schöpfungen: Beton. Bei der Produktion der Blumentöpfe wird dieses in Formen gegossen, welche zuvor im 3D-Drucker hergestellt wurden. Das Besondere: Der Beton wird mit natürlichen Pigmenten, Mineralsteinen oder Patina versetzt, sodass individuelle Kreationen entstehen. Alternativ werden die Blumentöpfe von Künstlern, mit denen Kula kooperiert, per Hand bemalt. Auch die Tischleuchten, die in der Optik von alten Radios aufwarten, werden im ersten Zug aus Beton gegossen, mit Technik versetzt und mit verschiedenen Materialien verziert. „Fast alle unserer Dekorationsgegenstände sind Einzelstücke, die so nicht noch einmal produziert werden können“, erklärt di Renzo. „Am liebsten ist es uns, wenn unsere Kunden ihre eigenen Ideen miteinbringen, denn wir individualisieren auch gerne.“ So können die Kunden bei den Blumentöpfen Form und Farbe auswählen sowie einen speziellen Mineralstein oder Patina mit einarbeiten lassen. Bei den Radiolampen hingegen ist beispielsweise die Integration eines Logos möglich.

Eine Plattform für Innovation

Neben der selbst hergestellten Dekoration bietet Kula aber auch einige Produkte aufstrebender junger Unternehmen an. So haben sie eine Kooperation mit dem Berliner Startup „Just Swap it“, das Bambusbecher kreiert, mit der Pastamanufaktur „La Promessa“, einem Hersteller italienischer Pasta aus Norddeutschland, sowie mit zahlreichen lokalen aber auch aus anderen Ländern stammenden Künstlern und Illustratoren. Wichtig ist di Renzo und Gökgöz hierbei allerdings, dass diese eine genauso nachhaltige Einstellung vertreten, wie sie selbst. „Wir wollen junge Unternehmen unterstützen und wir glauben auch daran, dass die Vielfalt auf den Märkten heutzutage mehr bringt als ein Alleingang“, so di Renzo. „Deswegen wollen wir eine Plattform sein, wo Menschen zusammen mit uns Produkte entwickeln, designen und Innovationen schaffen.“ Kreativ werden können Interessierte bei Kula auch selbst. Denn die beiden Unternehmer bieten – sofern aufgrund von Corona zulässig – Workshops und Team Events an, bei denen Dekorationsgegenstände gemeinsam hergestellt werden können.

Digitale Zahlarten sind im Home-Interior-Geschäft ein Muss

Bevor die beiden Kula gemeinsam gründeten, besaß Gökgöz bereits einen Concept Store in Istanbul. „In Istanbul kann man selbst einen Cay-Tee digital bezahlen“, so di Renzo. Da sie und Gökgöz digitale Bezahlungen gewohnt sind, sei es für sie auch selbstverständlich, diese in ihrem Berliner Laden anzubieten. „Viele unserer Kunden erwarten außerdem nicht, dass sie letztlich oft viel mehr kaufen als eigentlich geplant. Aus dem Grund bieten wir ihnen eine Auswahl an Zahlarten an“, so di Renzo. Zu diesen gehört im Atelier auch der QR-Code von PayPal. Der PayPal QR-Code kann von Geschäftskunden ganz einfach in der App oder über die Website kreiert werden. Der dann ausliegende QR-Code kann von den Kunden mit dem Smartphone gescannt werden und der offene Betrag vollkommen kontaktlos bezahlt werden. In Berlin würde zwar immer noch gerne bar bezahlt, die Zahlung via PayPal QR-Code käme aber bei vielen Kunden gut an. „Es geht einfach fix, wenn Kunden mit dem QR-Code zahlen. Ich schätze, dass mittlerweile ein Drittel unserer Kunden diesen nutzt“, so di Renzo. „Viele kennen die Zahlart noch nicht, freuen sich aber sie auszuprobieren.“ Zusätzlich zu ihrem Atelier hat Kula auch einen Webshop, welcher sich insbesondere während des Lockdowns im Frühjahr als echter Glücksgriff erwiesen hätte. „Viele wollten sich ihr Zuhause schön machen und haben ihre Wohnung bepflanzt“, so di Renzo. Deswegen hätten Gökgoz und sie auch eine deutlich höhere Nachfrage erlebt und mehr produziert als sonst.

Kula erleben

Neben dem eigenen Atelier in Berlin und dem Onlineshop investieren di Renzo und Gökgoz aber auch in die Zukunft. Sie träumen davon, irgendwann ein Haus in Italien oder einem anderen Land, wo Handwerkskunst noch stärker gelebt wird, zu besitzen. In diesem planen sie dann eine Art Erlebnistourismus zu etablieren. Heißt, sie wollen nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, sondern unter anderem auch Workshops geben sowie Künstlertreffen und Artist Talks organisieren. „Wir wollen zukünftig einen Ort schaffen, wo man Kula live vor Ort erleben, mit Künstlern und Visionären in Kontakt kommen und auch selbst Dinge erschaffen kann“, so di Renzo.

https://kulaberlin.com/

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