Case Study: Küchenliebe – Traditionelle Klassiker modern vertrieben

Der Trend in der Küche geht wieder zurück zu den Basics

Die gusseiserne Pfanne und das Emaille-Geschirr, das früher bei den Großeltern in der Küche hing. Genau diese langlebigen und traditionellen Küchenhelfer sind heute wieder im Trend und in den Berliner Filialen von Küchenliebe zu haben – gerne auch bezahlt via kontaktloser Zahlung mit dem PayPal QR-Code.

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Silikonbackformen – so etwas suchen Kunden bei Küchenliebe vergebens. Vielmehr konzentriert sich die Inhaberin des Küchen-Accessoires-Geschäfts Ellen Teschendorf auf nachhaltige und langlebige Produkte. „Der Trend in der Küche geht wieder zurück zu den Basics“, sagt Teschendorf. „Lange Zeit war eine Pfanne mit Antihaftbeschichtung das Must-Have in der Küche. Doch mittlerweile wollen wieder mehr Leute Küchenklassiker wie Eisenpfannen ihr Eigen nennen. Diese bilden mit der Zeit durch das Koch- und Bratverhalten eine eigene Antihaftbeschichtung und sind sehr langlebig.“ Dass heute wieder bevorzugt nachhaltigere Kochutensilien nachgefragt werden, führt Teschendorf auf das seit einigen Jahren stark wachsende Bewusstsein für vegane, nachhaltige und gesunde Ernährung zurück. „Die Leute wollen weg von Kunststoffprodukten und wieder zurück zu natürlichen Herstellungsstoffen – auch in der Küche“, so Teschendorf.

Der Beruf als Berufung

Bevor Teschendorf Küchenliebe gründete, hat sie die Wohnungen ihrer Kunden verschönert – und zwar mit dem wohl ausgesuchten Sortiment ihrer Läden der Marke Schwesterherz. Während der Beratung wurde sie jedoch auch des Öfteren nach schönen und besonderen Küchen-Accessoires gefragt. „Führen Sie auch Pfeffermühlen?“ – diese Frage war eine der ausschlagegebenden für Teschendorf, um mit Küchenliebe eine ganz eigene Marke für Küchenutensilien zu starten. „Ich esse und koche sehr gerne“, sagt Teschendorf. „Deswegen lag es für mich auch auf der Hand, einen auf besondere Küchen-Accessoires spezialisierten Shop zu eröffnen. Die Auswahl des Sortiments und das Einrichten des ersten Shops haben mir unglaublich Spaß gemacht.“

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Neue Ideen helfen durch die Pandemie

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen machten Teschendorf mit ihren mittlerweile fünf gut laufenden Läden der Marken Schwesterherz und Küchenliebe jedoch einen Strich durch die Rechnung. „Corona hat mich hart getroffen. Fünf Läden musste ich schließen“, erinnert sich Teschendorf zurück. „Doch dann habe ich mich recht schnell entschieden weiterhin für meine Kunden erreichbar zu sein.“ Neue Produkte wurden statt im Laden via Instagram-Story vorgestellt, Kunden per E-Mail oder WhatsApp beraten und sogar private Shopping Events im Laden angeboten. Die bestellten Waren lieferte Teschendorf kurzerhand selbst mit dem Fahrrad im näheren Umkreis aus. „Dabei war mein Anspruch schneller als gängige Paketdienste zu sein und die Waren am gleichen oder am nächsten Tag ihren neuen Besitzern zu überreichen“, so Teschendorf. Bezahlt wurden die bestellten Kochutensilien zu 80 Prozent über die PayPal-Bezahloption „Geld senden für Waren und Dienstleistungen“.

Ausgaben hinterfragen

„Die Aktionen haben mir und vor allem meiner Laune über den Lockdown hinweg geholfen“, so Teschendorf. Finanziell sei das Geschäft aber trotzdem zurückgegangen, weswegen sie auch vermehrt ihre Ein- und Ausgaben hinterfragt habe. „Als ich mit einem Unternehmensberater die Nebenkosten des Geldverkehrs analysiert habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen, da die Gebühren sehr hoch waren“, erzählt Teschendorf. „Am nächsten Tag habe ich dann einen Flyer von PayPal in meinem Briefkasten gefunden, auf dem der PayPal QR-Code erläutert wurde. Das derzeit kostenlose Angebot für kontaktlose Zahlungen von PayPal, um Händlern in der Krise zu helfen, fand ich klasse.“* Kurze Zeit später war der PayPal QR-Code dann in Teschendorfs Läden aktiviert. Jeder Geschäftskunde von PayPal kann in seinem Konto einen individuellen QR-Code generieren, diesen ausdrucken und im Geschäft auslegen oder als Sticker beispielsweise neben die Kasse kleben. Möchte ein Kunde dann zahlen, scannt er einfach mit seinem Smartphone den QR-Code, wird in die PayPal-App weitergeleitet, gibt den zu zahlenden Betrag ein und bezahlt vollkommen kontaktlos. „Viele meiner Kunden sind technikaffin und haben Spaß via QR-Code zu bezahlen“ sagt Teschendorf. „Manche haben uns auch gelobt, dass wir so fortschrittlich seien.“

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Kontaktlos durchs Weihnachtsgeschäft

Auch für das Weihnachtsgeschäft hat Teschendorf bereits Ideen. Denn während der Weihnachtszeit herrscht normalerweise Ausnahmezustand in ihren Läden. „In unserem Sortiment finden Kunden immer etwas, wo sie sich sicher sein können, dass der zu Beschenkende dieses noch nicht besitzt“, erklärt Teschendorf. Da es dieses Jahr aber Personenbeschränkungen für die Läden geben könnte und die Leute nicht in langen Schlangen anstehen wollen, arbeitet Teschendorf an Lösungen. „Um die Schlangen zu vermeiden, plane ich eine Kollegin mit einem Handy und dem QR-Code auszustatten, sodass diese direkt im Laden Zahlungen annehmen kann“, so Teschendorf. Ware habe sie bereits zur Genüge vorbestellt. Außerdem gebe es in diesem Jahr eine Besonderheit bei ihr im Laden zu ergattern: einen von ihr selbst gestalteten Nussknacker im aktuellen Trend des Colour-Blocking, der perfekt in die heimische Wohnung passe.

*[1] Ab dem 1. Januar 2021 zahlen Händler in Deutschland eine Transaktionsgebühr von 0.9% + 0,10€ für das Empfangen von Zahlungen über den QR-Code.

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